Isnyer Europawahlergebnis folgt dem Bundestrend:

Genau eine Stunde und 26 Minuten nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr stand am Sonntagabend fest, wie die Isnyer – inklusive Briefwähler – bei der Europawahl abgestimmt haben – nämlich, mit noch "statistischen Unschärfen", entlang der Prognosen fürs Bundesgebiet.

Außengruppe für Kindergarten Felderhalde:

Anita Gösele hat die Gemeinderäte am vergangenen Montag über den Plan der Einrichtung einer Kindergarten-Außengruppe unterrichtet – in den Räumen des ehemaligen Siloah-Gebäudes. Obwohl der Neubau des Felderhalde-Kindergartens gerade mal seit zwei Jahren fertig ist, fehlen insgesamt Betreuungsplätze in Isny. Die Stadträte fragten, was bei den Planungen schief gelaufen sei. Und Dagmar Frick, Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Isnyer Kindergärten, äußerte heftige Kritik an den Plänen der Stadtverwaltung. Sie appellierte an die Räte, dem Vorschlag nicht zuzustimmen.

Dethleffs vermeldet "erfolgreiches Jahr":

"Wilder Westen" in Isny: Das riesige Zelt, das der Reisemobil- und Caravanhersteller Dethleffs alljährlich auf dem Werksgelände errichtet, hatte 2019 Saloon-Atmosphäre. Dunkle Wände im Holz-Design, Tierfelle als Sitzüberzüge, Kakteen im Foyer, die Espresso-Bar dort untergebracht in einem "Airstream"-Wohnwagen, einer Legende aus zahlreichen Hollywood-Streifen dank Vollaluminium-Karosserie in Zigarrenform.

Gerichtsverhandlung um den Erhalt der Platane am Schmalzbrunnen:

Höchstinstanzlicher Gerichtstag in Isny: Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Sigmaringen führt am heutigen Donnerstag, 23. Mai, zwei öffentliche Verhandlungen im historischen Sitzungssaal des Rathauses.

Wahlkampf-Schlusspunkt mit Europa:

Der Ortsverein Isny-Argenbühl von Bündnis 90/Die Grünen hat am Dienstag mit dem Auftritt von Agnieszka Brugger im Kurhaus einen bundespolitischen Schlusspunkt im laufenden Wahlkampf gesetzt – informativ vor allem mit Blick auf die Europawahl am Sonntag, 26. Mai.

"Waldschäden nie gekannten Ausmaßes":

Ein schneereicher Winter, Sturm, Trockenheit, Borkenkäfer, Eschentriebsterben – vieles kann dem Wald zusetzen. Damit hatte auch Isnys Stadtförster Johannes Merta im vergangenen Jahr zu kämpfen. Der Holzeinschlag und somit auch der Ertrag aus dem Stadtwald sind daher ein Stück weit unter dem Plan ausgefallen, berichten Bernhard Dingler vom Forstamt Ravensburg und Merta am Montag im Gemeinderat.

Hochwassersituation am Dienstag "nicht kritisch":

Eine mächtige, braune Wasserwalze rollte am späten Dienstagvormittag über die alte Wehrverbauung beim Isnyer Weiler Rotenbach unweit des Baggersees. Auch wenige Meter weiter flussabwärts, kurz nach der Rotenbacher Brücke, präsentierte sich die Untere Argen wild aufgewühlt mit spritzender Gischt – krass gegensätzliche Impressionen im Vergleich zu den Verhältnissen im trockenen Sommer 2018, als das Flussbett in diesem Abschnitt komplett ausgetrocknet war.

Erinnerungscafé zum Stephanuswerk:

Die Städtischen Museen Isny laden am Mittwoch, 22. Mai, die Bevölkerung in den großen Sitzungssaal des Rathauses zum nächsten "Erinnerungscafé" ein. Es geht ums "Versehrtenheim/Stephanuswerk", dessen älteste Gebäudeteile in Kürze abgerissen werden, um Platz zu machen für ein neues Stadtquartier mit bis zu 300 Wohnungen. Ein Investor aus Kaufbeuren hat das Areal unlängst von der Evangelischen Heimstiftung erworben.

Vom Kuhort zum Kurort:

"Die Ortschaften dürfen im neu zu gestaltenden Museum im künftigen Kunst- und Kulturzentrum Schloss Isny keinesfalls fehlen", lautet der Wunsch von Ute Seibold, Leiterin der Städtischen Museen. Beim jüngsten Erinnerungscafé im Rahmen des Projekts "Panorama-Partner" hat sie ihn wiederholt.

Geballte Information zur Gemeinderatswahl:

Zweieinhalb Stunden voll geballter Information haben gut 300 Besucher bei der SZ-Podiumsdiskussion zur Gemeinderatswahl am Donnerstag im Isnyer Kurhaus erlebt. Vertreter von CDU, SPD, Freie Wähler (FW) und Grüne nahmen Stellung zu den Themenblöcken Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bildung/Soziales und Vereine/Kultur. Bei jedem Block wechselte die Besetzung auf der Bühne.

"Inklusion ist unser Thema!":

Das Stephanuswerk hatte am vergangenen Mittwochnachmittag Kandidaten aller Parteien für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen eingeladen. Dort bauten Grüne, SPD, CDU, Freie Wähler und Linke ihre Infostände auf und kamen mit den Bewohnern ins Gespräch.

Isny als Nabel der Campingwelt:

Die Isnyer Tourismusstatistik 2018 ist diesmal unter freiem Himmel im Rahmen der Einweihung einer neuen Ver- und Entsorgungsstation am Wohnmobilstellplatz "Untere Mühle" präsentiert worden. Nicht ohne Grund eine Doppelveranstaltung mit Bianca Keybach, der Geschäftsführerin der Isny Marketing GmbH, und Anita Lorenscheit, der Marketingleiterin der Firma Dethleffs. Sie freuen sich über einen Zuwachs von zwölf Prozent auf 5838 Übernachtungen allein auf dem Wohnmobilstellplatz im vergangenen Jahr, was die Beliebtheit des Platzes unterstreiche. Durchschnittlich zwei Tage sind die Reisenden auf einem der 16 Stellplätze.

Warnstreik der Waldburg-Zeil-Mitarbeiter:

Um ihren Forderungen in den aktuell laufenden Tarifverhandlungen mit den der Waldburg-Zeil-Kliniken (WZK) Nachdruck zu verleihen, hat die Dienstleistungsgewerkschaft "ver.di" am Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Zur zentralen Kundgebung in Neutrauchburg kamen Mitarbeiter aller sechs oberschwäbischen Klinikstandorte.

"Vom Regen nie abhalten lassen":

In mittlerweile 15 Städten organisiert Dirk Schuhmacher mit seiner Agentur "Dark Fairy Entertainment" Musik- und Partynächte, in Isny inzwischen zum fünften Mal. In sechs Gastronomien, von Café über Pub und Kneipe bis Club, hat es am Samstag Livemusik unterschiedlichster Couleur gegeben. Selbst das miserable Wetter hielt die Besucher nicht davon abhalten, von einer Location in die nächste zu wechseln – oder sich durch den nächtlichen Regen zur Abschlussveranstaltung ins Kurhaus aufzumachen.

NTA-Absolventen ernten die Früchte ihrer Arbeit:

Einige der Studienabgänger sind bei der Abschlussfeier in der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie Isny (nta) schon nicht mehr dabei gewesen, denn sie sind bereits unabkömmlich irgendwo auf der Welt in ihrem neuen Job verpflichtet oder aber in einem anschließenden Masterstudium an einer Universität involviert. Umso herzlicher war für die anwesenden Studienabgänger, deren Eltern, Freunde und allen Angehörigen die Begrüßung beim festlichen Abschluss durch den nta-Dekan Professor Kurt Grillenberger: "Sie selbst haben an unserer Hochschule die allerbesten Grundlagen in Theorie und Praxis gelegt für ihren weiteren beruflichen Weg in der Zukunft. Gratulation."

Der Vorbereitungsmarathon und der Tag der Wahl:

Der 26. Mai ist für alle stimmberechtigten Leutkircher nur "ein Tag der Wahl". Fabian Singer beschäftigt sich als neuer Wahlleiter der Stadt dagegen schon seit Monaten mit Kommunal- und Europawahl. Eine Premiere: Seit dem 1. März 2018 arbeitet er im "Fachbereich 32 – Amt für Migration, Standesamt, Wahlen und Bürgerbüro". Elmar Haag, der "früher ständig den Wahlleiter gemacht" hat, steht Singer zur Seite, legt die Verantwortung nun aber in jüngere Hände. Mit den beiden Organisatoren der demokratischen Abläufe in der Stadt und den Ortsteilen hat sich SZ-Redakteur Tobias Schumacher unterhalten.

Gleiche Chancen für alle Kinder schaffen:

Katrin Mengesdorf-Götz hat nach zwölf Jahren als Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes (KSB), Ortsverband Isny, bereits 2018 ihren endgültigen Rückzug angekündigt und dieses Jahr zum Bedauern aller Mitglieder auch vollzogen. Mit ihr verließen auch Sigrid Sochor und Brigitte Österle nach vielen Jahren aktiver, ehrenamtlicher Mitarbeit das Leitungsteam.

Mehr Fälle geklärt, Straftaten steigen leicht:

Die Polizei hat im vergangenen Jahr in Isny einen leichten Anstieg der Straftaten, vor allem aber mehr Erfolge bei der Aufklärungsarbeit verzeichnet. Das erklärten Joachim Haug, Leiter des Reviers in Wangen, und Ulrich Adler, Chef des Isnyer Polizeipostens, in ihrem "Sicherheitsbericht 2018", den sie vergangene Woche den Stadträten und zahlreichen Zuhörern vortrugen.

"Ohne Bora wäre ich nicht auf der Liste":

Ohne Bora wären sie nicht auf der Liste. Das sagen Maria Rigal, Saskia Köstlinger und Beatrice Schmidt ganz klar. Sie erzählen, was genau sie für eine Kandidatur für die kommende Wahl motiviert hat. Und warum sich Frauen ihrer Meinung nach mehr politisch einbringen sollten.

Podiumsdiskussion zur Gemeinderatswahl:

Die "Schwäbische Zeitung" lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Ortsteile Beuren, Großholzleute, Neutrauchburg und Rohrdorf am kommenden Donnerstag, 16. Mai, ab 19 Uhr ins Kurhaus am Park ein zur großen Podiumsdiskussion: Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bei der Kommunalwahl am 26. Mai um einen Sitz im Gemeinderat bewerben, stehen auf der Bühne Rede und Antwort zu aktuellen Themen in der Stadt, ihren Standpunkten, Lösungsansätzen und Programmen.

Baggersee-Audi: Fünf Verdächtige ermittelt:

Die Polizei in Vorarlberg hat fünf Personen ermittelt, die mutmaßlich am 28. April einen Audi im Isnyer Baggersee versenkt haben. Das erfuhr die SZ am Freitagnachmittag bei der Polizeidirektion Vorarlberg. "Wer bei der Aktion welche Rolle gespielt hat, steht aber noch nicht fest, da die Beteiligten massive Erinnerungslücken vorweisen", erklärte eine Pressesprecherin mit unverholener Ironie. Ihren Angaben zufolge kommt einer der Tatverdächtigen aus dem Landkreis Ravensburg, die vier anderen sind österreichische Staatsbürger, befinden sich aber auf freiem Fuß. Die Polizei in Bregenz ermittelt, weil der Audi in Österreich gestohlen worden war. Über das Maß der Seeverunreinigung werde das Rathaus baldmöglichst informieren, erklärte Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter am Freitag der SZ.

Abschlussparty hat Nachspiel:

Die Abschlussparty hat ein Nachspiel: Jetzt ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung. Auch die Hinterlassenschaften auf der Familienspielwiese sorgen für Ärger.

"Werte bewahren, Wirtschaft unterstützen":

Die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes läuft: Am Sonntag, 26. Mai, wird neben Europa- und Kreistagswahl auch über die künftige Zusammensetzung des Isnyer Gemeinderats entschieden.

Du weißt, dass du aus Isny bist, wenn...:

Dass die Parkplatzsituation in unserem schönen Städtchen oft nur noch umweltorientierte Fahrradfanatiker und notorische Zufußgeher zufriedenstellt, ist hinreichend bekannt. Auch die Tatsache, dass unsere Knöllchenbeauftragte, Frau Müller, wie der Geist aus der Flasche immer genau dann zur Stelle ist, wenn man nur mal eben für 15,7 Sekunden in die Apotheke muss, lockt keinen staunenden Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Dennoch gelang es Juliane P. jüngst mit genau dieser Thematik, einen wahren Sturm mit weit über 100 Kommentaren auszulösen.

Happy Birthday Barbie:

Zu ihrem 60. Geburtstags hat "Barbie" alle Vorfahrinnen in die Remise von "Haus Tanne" eingeladen und mit ihren Vorbildern, die alle zu ihrer jeweiligen Zeit (oder bis heute) "Million-Seller" sind, zum Gruppenfoto aufgestellt. Anders formuliert: Die Puppenausstellung in Eisenbach ist wieder geöffnet

"Stadtradeln" fürs Klima: Isny ist erstmals dabei:

Vom 12. Mai bis 1. Juni sind Menschen, die in Isny wohnen oder arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, eingeladen, beim "Stadtradeln" mitzumachen. In Gruppen sollen sie im Alltag oder auf dem Weg zur Arbeit aufs Auto verzichten, aufs Fahrrad umsteigen und mit ihm möglichst viele Kilometer sammeln und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wie wunderbar Harfe und Klavier harmonieren:

Klavier und Harfe, wie gut sie zusammenpassen, demonstrierten Magdalena Hoffmann und Lukas Maria Kuen im Rahmen der Konzertreihe "Klavier Plus". Sie bestritten den ausverkauften Abend im Refektorium mit für Harfe komponierten Werken von Maurice Ravel und Claude Debussy. Hinzu kam selten Gehörtes der Franzosen Germaine Tailleferre und François-Joseph Naderman. Für große Spannung sorgten Hoffmanns für Harfe neu arrangierte Klavierwalzer von Frédéric Chopin.

"Meinungsstark und ohne Fraktionszwang":

14 Kandidaten der Freien Wähler (FW) wollen bei der Wahl zum Isnyer Gemeinderat am 26. Mai gewählt werden. Das Nebenzimmer im Adler ist am vergangenen Sonntag mit vielen kommunalpolitisch interessierten Bürgern, Gemeinderäten der FW sowie den möglichen neuen Räten gefüllt gewesen, vier weitere waren verhindert: Matthias Maier, Wolfgang Dieing, Alexander Ihler und Stefan Stehle.

Wangener Polizei moniert bei Kontrollen das Verhalten von 26 Radlern:

Die Polizei hat am Dienstag Radfahrer in den Blick genommen. In Wangen stellte sie Verkehrsverstöße bei mehr als der Hälfte der "Pedalritter" fest, wie aus einer Mitteilung der Beamten hervorgeht.

Stadt Isny wird im Wohnungsbau aktiv:

Zum 1. Januar 2020 gründet die Stadt Isny einen kommunalen Eigenbetrieb "Wohnungsbau und Grundstücksentwicklung", um in Zukunft selbst für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Der Gemeinderat stimmte mit überwältigender Mehrheit (eine Gegenstimme von Andreas Angele; CDU) am Montag der entsprechenden Beschlussvorlage der Stadtverwaltung zu.

Damit etwas weitergeht auf gutem Weg:

Die Sonntage 28. April und 5. Mai sind Festtage gewesen in den katholischen Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit: Insgesamt empfingen in den Kirchen in Isny, Rohrdorf und Beuren 70 Kinder in den Gottesdiensten ihre erste Kommunion.

Unterstützung für die Isnyer "Klimaeltern":

Am späten Freitagnachmittag haben sich vor dem Isnyer Rathaus zum zweiten Mal Unterstützer der "Parents for Future"-Bewegung getroffen; Eltern, auch in Begleitung ihrer Kinder, die ihrer Sorge über die weltweiten Klimaveränderungen Ausdruck verleihen und die Politik zum Handeln auffordern wollen.

Russen stehen auf Allgäuer KäseRussen stehen auf Allgäuer Käse Hochland:

Die Allgäuer Großkäserei Hochland hat das Geschäftsjahr 2018 mit Zuwächsen bei Absatz, Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Wie Hochland-Chef Peter Stahl am Donnerstag in Heimenkirch (Landkreis Lindau) mitteilte, wuchs der Käse-Absatz der Gruppe, die für Marken wie Hochland, Grünländer, Almette und Patros bekannt ist, im vergangenen Jahr um gut vier Prozent auf 363 000 Tonnen. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 1,49 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente Hochland 52,3 Millionen Euro – ein Plus von knapp 17 Prozent gegenüber 2017.

"Es muss sich was bewegen":

Erika Stehling ist eine von drei Organisatorinnen, die nun auch in Isny "Parents for Future" auf die Straße bringen wollen; Eltern, die sich hinter die Jugendprotestbewegung "Fridays for Future" stellen. Ersten Aktionen liegen hinter Stehling, weitergehen soll es diesen Freitag, 3. Mai, mit der nächsten Demonstration um 17 Uhr vor dem Isnyer Rathaus. SZ-Mitarbeiterin Stefanie Böck hat die dreifache Mutter befragt, wovor sie sich selbst fürchtet und wer die "Parents for Future" in Isny sind.

Walcker Offsetdruck meldet Insolvenz an:

Trotz 24-Stunden-Drei-Schicht-Betrieb und zeitweise Sechstage-Woche ist die Selbstauskunft in Isny über Jahrzehnte hinweg stets von Stolz begleitet gewesen: "I schaff’ beim Walcker."

Festlich, kraftvoll, wohltuend:

Es war ein ungewöhnliches Bild rund um den Altar der gut gefüllten Nikolaikirche herum: Bei ihrem Frühjahrskonzert waren die Musiker der Isnyer Stadtkapelle ausnahmsweise nicht in der gewohnten Tracht gekleidet, sondern nobel, formell, in Schwarz-Weiß – so, wie es zumindest früher bei jedem Kirchgang selbstverständlich war. Trotzdem führte Martin Käser im schwarzen Anzug locker und entspannt durchs Programm, das Dirigent Thomas Herz für dieses Kirchenkonzert in der nachösterlichen Zeit passend zusammengestellt hat.

Elektropferd und Pony mit Rollschuhen:

Zum 95. Geburtstag des Reit- und Fahrvereins Isny-Rohrdorf hat es gleich mehrere Höhepunkte im Kurhaus gegeben: Unter dem Motto "Mit Schwung im Takt" präsentierten viele mitwirkende Mitglieder auf unterhaltsame Weise die teils recht kuriose Beziehung zwischen Mensch und Pferd.

Zwei Einsätze innerhalb von nur zwei Minuten:

Die freiwilligen Helfer der Isnyer Feuerwehr kommen nicht zur Ruhe: Vergangenen Montag wurden sie innerhalb von nur zwei Minuten zu zwei Einsätzen in Neutrauchburg gerufen.

Erstes Storchenküken 2019 geschlüpft:

Storchenbeobachterin Ulrike Maruszczak ist begeistert: Sage und schreibe 14 Brutpaare halten zurzeit ihre gelegten Eier in den Nestern an mehreren Standorten in der Stadt warm, das sei "absoluter Rekord". Dabei gilt Isny schon seit 2017 als größte Storchenkolonie im südöstlichen Baden-Württemberg, als acht Brutpaare gezählt wurden. Und im Vergleich zu 2018, als es sieben Brutpaare waren, hat sich die Zahl heuer verdoppelt. Als "Highlight des Tages" meldete Maruszczak am späten Sonntagabend, dass das erste Küken im Kaminnest auf dem Rathausdach geschlüpft ist. Sie habe bei ihrer Beobachtungstour eine Eischale auf dem Nestrand entdeckt, ein erster Beweis (linkes Foto; rechts am Bildrand). Und nach einer Fütterung habe sie "ein kleines Köpfchen in der Nestmulde" erspäht (Foto rechts; direkt am Schnabel). "Mit weiterem Nachwuchs, auch in den Nestern auf dem Festplatz, ist jetzt jeden Tag zu rechnen", sagt die Storchenfreundin. Vater des Rathauskükens sei "Urs", ein zehnjähriges Männchen aus Sennwald in der Schweiz. Woher Mama "Ursula" stammt und wie alt sie ist, ist nicht bestimmbar, weil sie keinen Ring am Bein trägt. Dafür weiß Maruszczak umso mehr über den Papa: "Urs kam 2013 zum ersten Mal nach Isny, verbrachte hier den Sommer als Single, und eroberte sich 2014, nach Romeos Tod, zusammen mit seiner Partnerin das Rathausnest." – "Romeo" und Julia" – das legendäre Storchenpaar, sie die Gründerin der Isnyer Kolonie, 2019 mit einem Alter von eigentlich 21 Jahren nicht mehr aufgetaucht – ist Vergangenheit. Aber die Isnyer Storchengeschichten, sie gehen weiter. Fotos: Ulrike Maruszczak

Versenkter Audi war in Österreich gestohlen worden:

Zwei bislang unbekannte Männer hatten das Fahrzeug am Sonntagmorgen in den See geschoben. Eine mögliche Spur führt nach Österreich.

"Mount-Dethleffs": Letzter Gewinnspiel-Tag:

Diesen Dienstag, 30. April, endet die "Schätzfrist für Mount Dethleffs" – genauer gesagt das Gewinnspiel des Isnyer Reisemobil- und Caravanherstellers auf dessen "Facebook"-Seite. Dort wird gefragt: "Wann schmilzt der Mount Dethleffs?" Wer das genaue Datum trifft, zu dem die letzten Reste des riesigen Schneebergs auf dem Firmengelände, der vom Winter übrig geblieben ist, verschwunden sind, kann fünf Tage in einem Reisemobil gewinnen. Zur Verfügung gestellt wird es von der Isnyer Schwesterfirma "McRent" und kann mit einem regulären Pkw-Führerschein gefahren werden.

"Europawahl hat besondere Wichtigkeit":

Soweit bisher absehbar, sind "Bündnis 90/Die Grünen" die einzige Bundespartei mit Organisationsstruktur auch in Isny, die im Vorfeld der Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai den Wählern in der Stadt Veranstaltungen anbieten mit Landes- und Bundespolitikern: Am Donnerstag, 2. Mai, um 19.30 Uhr im Adlersaal mit den Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand und am Dienstag, 21. Mai, um 19 Uhr im Kurhaus mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Agnieszka Brugger aus Ravensburg. SZ-Redakteur Tobias Schumacher hat sich im Vorfeld mit Ortsverbandschef Karl-Heinz Hekler unterhalten.

Unbekannte versenken Audi im Baggersee:

Beobachtet wurden die Täter von Mitgliedern eines Fischereivereins und auch ein Kennzeichen wurde notiert. Der Fall ist mehr als seltsam.

Das Programm fürs Isnyer Theaterfestival steht:

Knapp vier Wochen vor dem Vorverkauf-Start am 20. Mai haben die Macher des Isnyer Theaterfestivals das Veranstaltungsprogramm im Zelt bekannt gegeben.

Tiefbau im Herrenbergpark fast vollendet:

Die Tiefbauarbeiten für die Erschließung des Herrenbergparks seien nahezu abgeschlossen, in etwa zwei Wochen beginne der erste Grundstückskäufer mit dem Hausbau, berichtet Felix Schädler, einer der Geschäftsführer von Alpstein Immobilien. Das Unternehmen aus Immenstadt entwickelt östlich der Altstadt in direkter Nachbarschaft zum Isnyer Schloss das neue Villenviertel. Von den 17 Grundstücken, ab 2000 Quadratmeter aufwärts groß, in die der frühere Park der Fürstenfamilie von Quadt aufgeteilt worden ist, seien 14 inzwischen verkauft. Und Schädler ist optimistisch, auch für die verbliebenen drei bald Interessenten zu finden.

Frisch gezapfte Qualitätsmilch von Marie und Möwe:

Christian Hodrus fährt mit seinem Kühlanhänger etwas verspätet vor, um erstmals mit zwei 200-Liter-Frischmilch-Edelstahltanks den neuen Milchautomaten im Isnyer Rewe-Markt an der Lindauer Straße zu befüllen. Die Milch wurde am frühen Vormittag von "Marie" und "Möwe" und weiteren 63 gesunden Kühen im Familienbetrieb Hodrushof in Sommersbach-Baumgarten gemolken. Der Landwirt ist ein wenig spät dran, weil er zuvor schon zwei Tanks zum Milchautomaten im "Ferienpark Allgäu" bei Urlau bringen und die Anlage dort in Gang setzen musste. "Das erste Mal dauert’s halt ein bisschen länger, wenn alles eingespielt ist, können sich Rewe-Kunden in Isny ab Ladenöffnung mit Qualitätsmilch selbst bedienen", sagt Hodrus.

"OBA ist wunderbar und sehr nötig":

Draußen sind körperlich gesunde Menschen beim Isnyer Frühlingsmarkt unterwegs, drinnen in der Gotischen Halle des Paul-Fagius-Hauses am Marktplatz sind 50 inklusionsbewegte Menschen beieinander, gut die Hälfte davon im Rollstuhl oder mit irgendeinem anderen Handicap. "Gemeinsam auf dem Weg durchs Leben sein, Menschen mit und ohne Behinderung", das ist das Anliegen der "Offenen Behindertenarbeit (OBA)" in Isny.

Nachhaltige Federmäppchen aus dem Stephanuswerk:

Der Kreativbereich der Werkstatt für behinderte Menschen (WFBM) im Stephanuswerk Isny hat in den vergangenen vier Monaten einen speziellen Arbeitsauftrag abgewickelt: Engagement Global aus Bonn, die im Auftrag der Bundesregierung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter anderem die entwicklungspolitische Bildungsarbeit fördert, hatte im vergangenen Jahr eine Ausschreibung zur Produktion von Federmäppchen veröffentlicht. In diesem Zusammenhang vergab sie an die WFBM einen umfangreichen Auftrag, der speziell das Thema Nachhaltigkeit beinhaltete, teilt das Stephanuswerk mit.

Isnyer Handwerker bauen 36 Wohnungen:

Unter Federführung der Isnyer Handwerkerzunft sollen im Neubaugebiet Mittelösch drei Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen entstehen. Im Vergabeverfahren der Stadt habe der Zusammenschluss der ortsansässigen Betriebe drei Baugrundstücke erwerben können, erklärte Zunftmeister Karl Christ unlängst auf der Hauptversammlung der Zunft. Mit einer Fertigstellung der Gebäude rechne er "Mitte 2021".

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