Mit Mut und Gottvertrauen ins Leben:

Insgesamt 51 junge Isnyerinnen und Isnyer haben vergangenes Wochenende das Sakrament der Firmung empfangen. Zum Einzug der Zelebranten in St. Maria mit Weihbischof Thomas Maria Renz, Pfarrer Edgar Jans, Diakon Jochen Rimmele und den Ministranten sang der Chor "Vivente" aus Beuren das Lied: "Ich singe für die Mutigen, die ihren Weg suchen. Ich singe für die Vertrauenden, die Gottes Ruf hören, die auch ins Ungewisse gehen mit ihm." Die guten Wünsche und Gebete in diesem Liedtext formulierten den thematischen Duktus des Gottesdienstes.

Nächster Rekord bei den Gewerbesteuereinnahmen:

Mit dem Haushaltsentwurf 2019 hat Stadtkämmerer Werner Sing Fakten und Perspektiven zu den städtischen Finanzen vorgelegt, die Bürgermeister Rainer Magenreuter in der Gemeinderatssitzung am Montag als "sehr, sehr gute Nachricht" zusammenfasste. Festzumachen ist das zuvorderst an Sings Prognose, dass die Gewerbesteuereinnahmen 2019 auf den Rekordbetrag von 16,9 Millionen Euro emporschnellen.

Ein dreifach gelungenes Konzert:

Aufgeregter Treiben im Kurhaus Isny: Fröhliches Stimmengewirr vor dem Auftritt. Die Pikkolino Band Isny, die Stadtjugendkapelle Isny und das Jugendblasorchester Leutkirch haben am Samstag ein gemeinsames Konzert gegeben. Eltern, Geschwister, Omas und Opas erleben ein gut klingendes Konzert, das zeigt: Hier wird musikalische Ausbildung großgeschrieben.

FC Isny stellt sich neu auf:

Zeitenwende beim FC Isny: Bei der Generalversammlung hat sich ein fast komplett neuer Vorstand präsentiert. Einstimmig wurden Stefan Huber zum neuen Vorsitzenden und Adrian Bodenmüller sowie Kai Ludwig zu seinen Stellvertretern gewählt. Mit stehendem Applaus wurde der bisherige Vorstand um Konrad Schüle verabschiedet.

Friedvoll, hilfsbereit, wenn nötig auch streitbar:

Die Einladung zum Jubiläums-Festakt des VdK im Kurhaus hat große Resonanz gefunden. Nahezu 100 Mitglieder des Ortsverbandes Isny und auch zahlreiche Ehrengäste aus dem Bezirksverband Südwürttemberg-Hohenzollern, aus dem Kreisverband Ravensburg und aus den umliegenden Ortsverbänden waren gekommen, um mit ihrer Anwesenheit den durch alle Zeiten unverzichtbaren "Leuchtturm" des Sozialrechts in unserem Lande mit den Isnyern gemeinsam zu würdigen, hieß es mehrfach.

100 Kilometer Loipe über 100 Grundstücke:

Jedes Jahr vor Beginn der Wintersaison werden von den Bürgermeistern Rainer Magenreuter aus Isny und Martin Schwarz aus Maierhöfen genau 100 Grundstücksbesitzer – genauer gesagt -bewirtschafter – zusammen mit ihren Ehepartnern zu einem geselligen Abend mit genüsslichem Essen eingeladen. Der Grund dazu ist, "danke" zu sagen, dass sie ihre bewirtschafteten Flächen für insgesamt 100 Kilometer Langlaufloipen zur Verfügung stellen.

Das ist die "Schönegger Käsealm":

Die "Schönegger Käsealm" ist in Süd- und Ost-bayern ein Markenzeichen für traditionell und gentechnikfrei verarbeitete Heumilch. Diese liefern mehr als 300 Vertragsbauern aus einem Einzugsgebiet zwischen dem Großen Walsertal in Vorarlberg, Bregenzerwald, Bodensee, Allgäu, Oberbayern und Tirol. Drei Produktionsstätten in Scheidegg sowie Steingaden und Prem im oberbayerischen Pfaffenwinkel verarbeiten im Jahresdurchschnitt weit über 30 Millionen Kilogramm Heumilch.

Am Nikolaustag kommt der Schnee:

Die Betreiber investieren 800 000 Euro in den Skilift. Das sind aber nicht die einzigen Pläne für die Felderhalde.

Polizei kontrolliert Beleuchtung an Rädern:

Fehlende Beleuchtung an Fahrrädern ist gerade in der dunkleren Jahreszeit gefährlich und immer wieder die Ursache von Unfällen, weil Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer, die ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs sind, zu spät sehen. Beamte des Polizeipostens Isny haben daher in den vergangenen Tagen Fahrradkontrollen durchgeführt und dabei einen Schwerpunkt auf Beleuchtungsmängel gelegt. Hierbei wurde etwa jeder vierte Radfahrer beanstandet. Die Kontrollen werden in den nächsten Tagen auf Schulwegen fortgesetzt. Die Polizei appelliert in ihrer Mitteilung besonders an die Eltern der Schüler, regelmäßig die Beleuchtung und die Bremsen an den Fahrrädern zu kontrollieren. Helle Kleidung, reflektierende Westen und auch Fahrradhelme sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Beuren hat jetzt auch ein Mitfahrbänkle:

Wer auf dem Land wohnt und keinen fahrbaren Untersatz hat, ist oftmals aufgeschmissen und muss schauen, wie er von A nach B kommt. Dem soll in Beuren künftig mit der Errichtung einer neuen "Mobilitätssäule" abgeholfen werden – mit einem "Mitfahrbänkle", das seit Kurzem am Ortsausgang von Beuren an der Straße in Richtung Isny steht. Gefertigt, zugleich verziert mit dem Spruch "Hock di na" sowie aufgestellt wurde das Sitzmöbel von Bauhofmitarbeiter Rudolf Dilger.

Die "Shoppingmall" eröffnet im Schloss:

In der Städtischen Galerie im Schloss und an weiteren Orten in der Altstadt startet am Sonntag, 18. November, um 11 Uhr die Ausstellung "Shoppingmall". Sie thematisiert die bunte Welt des Einkaufs und des Konsums, die unermüdlich neue Verlockungen, Sehnsüchte und Versprechungen produzieren.

Ein Postkartenmaler stellt sich vor:

Dieser Abend ist eine bewegende Reise durch das Allgäu mit dem Postkartenmaler Eugen Felle gewesen. Motive, Fotos und Zeichnungen aus seiner Zeit zeigten bei "Geschichte(n) und Genuss" teils unbekannte Einsichten. Ein lebendiges Bühnenprogramm brachte den rund 100 Gästen den Künstler Eugen Felle immer näher – und trieb sie zum Schluss sogar auf die Tanzfläche.

Tempo 30 erst einmal nur am Stephanuswerk:

In der "Schwäbischen Zeitung" habe gestanden, er wisse von nichts, deshalb – so begründete Edwin Stöckle einleitend in der jüngsten Gemeinderatssitzung – wolle er noch einmal zu "Tempo 30" nachfragen. Dass die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht zum 1. November umgesetzt worden sei, nannte der SPD-Fraktionssprecher "dubios", er sei "irritiert".

Feuerwehr und Storchenfreunde reinigen Nester:

Wenn die Freiwillige Feuerwehr mit der großen Leiter, aber ohne Blaulicht und Signalhorn zum Festplatz am Rain ausrückt, wissen Kundige, dass die Isnyer Storchenfreunde wieder mal hoch hinaus wollen – oder müssen: Zum Jahresende, wenn die Adebare in ihre Winterquartiere im Süden geflogen sind, nutzen sie die Gelegenheit, um die Nester zu reinigen.

Spagat zwischen Wacken und Jürgen Drews:

Hiesige Kenner der härteren, dialektbasierten Rockmusik dürfen sich freuen: Im historischen Gasthof Hirsch in Urlau geben sich am Freitag, 16. November, "Da Rocka & da Waitler" die Ehre. 50 Prozent der Musik kommen aus dem Allgäu, von Florian Pfisterer aus Isny, dem "Rocka". Akkordeonist Florian Pledl, "da Waitler", leitet seinen Künstlernamen von den "Ureinwohnern" seiner Heimat ab, dem "Woid", womit der Bayerische Wald gemeint ist. Seit sich das Duo 2012 zusammengetan hat, nimmt die Karriere immer mehr Fahrt auf: als Vorband von "Status Quo" und "Uriah Heep", vier Auftritten allein 2015 beim legendären "Wacken"-Festival, wohin die Südlichter in den Folgejahren wieder eingeladen wurden. Mit Gitarrist und Leadsänger Pfisterer hat sich SZ-Redakteur Tobias Schumacher unterhalten.

"Am Anfang war das ja noch eine gemütliche Angelegenheit":

Seit 2007 ist Silvia Reh, die nächste Protagonistin der SZ-Serie "Ehrenämter in Isny", im kleinen Trödelladen in der Bahnhofstraße tätig. Sie stecke viel Herzblut in den Erfolg des Ladens und arbeite eng mit ihren Mitstreiterinnen zusammen.

Soldaten-Schicksal nach 100 Jahren geklärt:

Ganz Europa verharrte am Sonntag im Gedenken an die Abermillionen von Toten des Ersten Weltkrieges: Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, schwiegen nach vier Jahren des gegenseitigen menschlichen Abschlachtens die Waffen. Das Leid und die Trauer, die der Krieg in Familien getragen hat, ist in nahezu jeder Stadt, jedem Dorf, selbst in kleinen Weilern bis heute ablesbar an den Kriegerdenkmälern. Eine ganze Generation junger Männer marschierte in den Tod. Am kommenden Sonntag, 18. November, dem Volkstrauertag, halten vor den Denkmälern die aktuellen Generationen inne im gemeinsamen Wunsch: "Nie wieder Krieg."

Katastrophenband Rohrdorf wird 30:

Die Katastrophenband Rohrdorf wird im kommenden Jahr 30 Jahre alt. Das feiert die Guggenmusik laut einer Pressemitteilung mit einem Umzug samt Monsterkonzert am 26. Januar 2019 in Rohrdorf – und einem neuen Häs. Ausgegeben werden die neuen Kittel standesgemäß zum Start in die Fasnetssaison am morgigen 11. November.

10 000 Tonnen Beton und Ziegel werden zermalmt:

Nur noch wenige Tage, dann ist das Haus, in dem Generationen Isnyer Schüler lernten, verschwunden. Diese Bilder zeigen, wie der Abriss vonstatten geht.

Du weißt, dass du aus Isny bist, wenn…:

Ein ganz normaler Nachmittag auf der Facebook-Seite der Isnyer Gruppe: Man scrollt bei einer Tasse Kaffee gemütlich durch wunderschöne Landschaftsaufnahmen, lächelt gerührt beim Anblick eines der obligatorischen Katzenfotos, empört sich über die Schließung der Postfiliale, die trotz mehrmonatiger Vorankündigung so überraschend kam, überlegt, ob das herrenlos aufgefundene Fahrrad vielleicht doch das eigene sein könnte, sympathisiert mit Isnyer Geschäftsleuten, deren "Offen/Geschlossen-Schilder" gestohlen wurden – kurz: Man genießt die Mischung aus Information und Unterhaltung, aus fundierten Beitragen und "dummschwätzigen Schwachmanen-Kommentaren", die immer ein so schönes Gefühl der eigenen intellektuellen Überlegenheit vermitteln.

Appretur als Treffpunkt für Jung und Alt:

Petra Eyssel und Liane Menz, die beiden Triebfedern im Verein "Freunde der Appretur", haben am Montag im Gemeinderat eine neue Konzeption für das in Oberschwaben einmalige industriegeschichtliche Baudenkmal vorgestellt – Projekttitel: "Treffpunkt für Alt und Jung".

"Bezahlbarer Wohnraum ist eine Grundversorgung":

Zumindest das Abstimmungsverhalten in der Gemeinderatssitzung am Montag war eindeutig, als es darum ging, ein aktives Engagement der Stadt Isny für "bezahlbaren Wohnraum" noch einmal zu vertagen. Gegen die SPD stimmten die Fraktionen von CDU und Freien Wählern (FW) jeweils geschlossen für den Antrag von FW-Stadtrat Gebhard Mayer, die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft oder eines Eigenbetriebs gemäß SPD-Antrag zu vertagen; ebenso die inhaltliche Ausarbeitung der "Vergabekriterien" für den Baugrund im Neubaugebiet Mittelösch (SZ berichtete). Bürgermeister Rainer Magenreuter enthielt sich beim SPD-Antrag (Stimmenverhältnis daher 11:6), hob die Hand aber für die Vorschläge von Bauamtschef Claus Fehr zum Mittelösch (11:7). Drei Stadträte fehlten entschuldigt.

Die "Handyparker" in Leutkirch nehmen zu:

Ein Vergleich zeigt: Bei den Parkgebühren gibt es in Leutkirch, Bad Wurzach in Isny große Unterschiede. Wir haben den Test gemacht.

Isnyer Handballer schulen Nachwuchsspieler:

Die Isnyer Handballer haben am vergangenen Wochenende ihr Handballcamp für Kinder der F, E- und D-Jugenden veranstaltet. Mit 73 Nachwuchsspielern, davon 51 aus Isny und 22 aus Lindenberg war die Aktion ausgebucht.

Mozart-Requiem in der Nikolaikirche:

Der November ist mit seinen Gedenkfeiertagen der Monat musikalischer Requien. So bringen auch der Oratorienchor Wangen, das Sinfonieorchester Württembergisches Allgäu und vier Solisten unter der Leitung von Friedrich-Wilhelm Möller am Samstag, 10. November, Musik zum Thema Verlust und Tod zur Aufführung. Das Konzert in der Isnyer Nikolaikirche beginnt um 19 Uhr. Hauptwerk des Abends ist das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, an dem der Komponist bis zu seinem Tod 1791 arbeitete. Bereits um 17 Uhr werden Kinder an Mozarts Musik herangeführt.

Gemeinderat vertagt Wohnungsbaufragen:

Die Stadt Isny greift weiterhin (noch) nicht als Akteur in die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ein: Zwei darauf abzielende Tagesordnungspunkte wurden in der Gemeinderatssitzung am Montag auf Antrag von Gebhard Mayer (Freie Wähler) vertagt und an einen noch zu gründenden Arbeitskreis verwiesen. Der wird sich zusammensetzen aus Fachleuten der Stadtverwaltung sowie je zwei Vertreter der drei Fraktionen, die "bis Weihnachten" mehrheitsfähige Beschlussvorlagen ausarbeiten sollen.

Dethleffs-Einblicke in den "EHG-Thor-Deal":

Vorstandschef Martin Brandt hat am 3. November in einem Interview mit der "Schwäbischen Zeitung" ausführlich die Hintergründe des Verkaufs von Europas größtem Wohnmobil- und Carvanhersteller, der Erwin-Hymer-Group (EHG), an den nordamerikanischen Marktführer "Thor Industries" geschildert. Zahlreiche Gäste des Unternehmerstammtischs von "Isny Aktiv" waren schon seit Anfang Oktober in viele Details eingeweiht.

Spezialisten informieren über Herz außer Takt:

In der Klinik Schwabenland findet vom 5. bis 8. November wieder die Isnyer Herzwoche statt. Die Herzwochen werden jährlich von der Deutschen Herzstiftung bundesweit initiiert, heißt es in der Ankündigung. Das diesjährige Motto befasst sich mit dem Thema "Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung". In der Klinik Schwabenland werden zu diesem Bereich aktuelle und wichtige Informationen in verschiedenen Vorträgen anschaulich und gut verständlich kommuniziert. Die Waldburg-Zeil Klinik Schwabenland führt die Herzwoche in Kooperation und mit Unterstützung der NTA Isny und der "Schwäbischen Zeitung" durch.

Wie Isny in Zukunft ausschauen wird:

Jan Rübsam, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, konnte rund 25 SPD-Familienmitglieder zu einem vierstündigen Stadtspaziergang vor dem Rathaus begrüßen. Er und Oswald Längst, ehemaliger Hauptamtsleiter und SPD-Mitglied, hatte Interessierte zu einem Rundgang zu den momentan zahlreichen Baustellen in der Stadt eingeladen. Auch einige Neubürger waren dabei. "Es ist gerade sehr viel im Wandel begriffen", sagte Längst zum Einstieg und konnte gleich über den Sachstand Marktplatz informieren, wo jüngst die archäologischen Arbeiten abgeschlossen wurden. Der Marktplatz ist nun wieder eingeebnet und befahrbar – und harrt der endgültigen Gestaltung entgegen. Das Planungsbüro sei beauftragt, das historische Erbe aus den Anfängen der Stadtgründung, die ins 12. Jahrhundert zurückreicht, in die Planung einzubeziehen. Nicht verschwiegen wurde, wo die Prioritäten der SPD liegen würden: Ein Marktplatz mit hohem Aufenthaltswert – ohne Verkehr und möglichst weitgehender Freilegung des Stadtbaches.

Isny Marketing GmbH stellt Margret Kaiser frei:

Bei der Isny Marketing GmbH (IMG) fällt mit dem 1. November die Stelle der Leitung im Büro für Tourismus weg. Das hat der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen, erklärte IMG-Geschäftsführerin Bianca Keybach am Mittwoch im Gespräch mit der SZ.

Georgische Diebesbande gesteht ihre Taten:

Die Festnahme war spektakulär: Mit Hubschrauber und mehrere Einsatzwagen suchte die Polizei nach einem Ladendiebstahl in Rot an der Rot die drei flüchtigen Täter. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beantragte Haftbefehl. Zwei Verdächtige aus Georgien wurden im Juni in Haft geschickt. Bei der Gerichtsverhandlung am Dienstag vor dem Amtsgericht Biberach wurden die beiden Männer von vier Justizbeamten mit Fuß- und Handfesseln vorgeführt.

"Alles erfüllt, was wir uns gewünscht haben":

Kaffeeschlürfende Vierjährige, die um einen Tisch herumsitzen und in rosa Donuts aus Salzteig beißen – ein Bild des Glücks? Für die Mitarbeiter des Beurener Kindergartens auf jeden Fall.

"Tempo 30" kommt erst einmal nicht:

Eine demokratisch gefällte Entscheidung wird nicht umgesetzt, und jene, die sie getroffen haben, wissen nicht warum. So stellt sich die Situation in Isny dar, einen Tag bevor auf vier Straßenabschnitten im Stadtgebiet eigentlich "Tempo 30" eingeführt werden sollte.

Rocken, schwitzen, feiern: 30 Jahre "Gangsters of Love":

"I muss glei weina!" ruft Tommy Weidle, als er und Franz Schmid sich beim jubelnden Publikum im aufgeheizten Adlersaal in der Vorstadt für 30 Jahre "Fanschaft" bedanken. "Und wir danken unseren Eltern, die uns solch ein Talent in die Wiege gelegt haben", fügt er mit Augenzwinkern hinzu. Das bereits eine Woche vorher komplett ausverkaufte Konzert zum 30. Geburtstag der Isnyer Band "Gangsters of Love" zog zahlreiche treue Fans in die Vorstadt – "endlich mal wieder in Isny", war vielfach zu hören.

Storchennest auf Rathauskamin gereinigt:

Damit das Storchennest auf dem Rathauskamin nächstes Jahr wieder für die Aufzucht der Jungstörche bereit ist, hat Storchenbeobachterin Ulrike Maruszczak zusammen mit Erhard Bolender von den Storchenfreunden Isny das Nest gereinigt.

Große Oper für kleine Ohren:

"Vom Rap zur Oper – das ist schon ein weiter Weg", ist sich Harald Strittmatter von der Grundschule am Rain bewusst. Trotzdem hat er auch dieses Jahr wieder die Kinderoper Papageno aus Wien eingeladen und bei seinen Schülern damit die Neugierde auf andere Musikgenres geschürt.

Unbekannter löst Radschrauben an geparktem Auto:

Ein Unbekannter hat am Donnerstag zwischen 16.30 und 18.30 Uhr in der Färbergasse fünf Radschrauben an einem geparkten Opel Astra gelöst. wie die Polizei mitteilt, bemerkte die Fahrerin des Opels erst während der Fahrt, als sich das Rad beinahe schon löste, dass die Schrauben gelockert wurden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Isny unter der Telefonnummer 07562 / 976650 zu melden.

Bücherschau: schmökern, reden, zuhören:

Unscheinbar sitzt Wolf-Dieter Storl an seinem Tisch, vertieft in ein Gespräch mit einem Besucher der Buchausstellung der Buchhandlung Mayer im Kurhaus. Der Isnyer Kulturanthropologe, Ethnobotaniker und Buchautor reiht sich mit seinen zahlreichen Büchern über Pflanzen, Gärten, Insekten in die anderen Werke zum diesjährigen Thema der Buchausstellung ein.

Helferin aus Nächstenliebe:

Theresia Eschrich ist seit 13 Jahren im Rahmen eines Ehrenamts für Senioren in Isny tätig. Angestellt ist die Frau aus Kleinweiler beim Altenhilfezentrum Isny (AHZ) und wirkt nebenbei auch in der Kirche in Wigratzbad, wo sie regelmäßig vorbetet und Sühnenächte begleitet.

Wo die Blechtrommler hinterm Wandschrank marschieren:

Dort, wo die Blechtrommel zu schlagen begann, herrscht heute geradezu gespenstische Ruhe. Das einzige Geräusch im Festsaal des Landgasthofs Adler in Großholzleute ist das Knarzen des Dielenbodens, wenn doch einmal Gäste den großen, kalten Raum betreten. Allzu viele Menschen dürfen hier sowieso nicht gleichzeitig rein – zu fragwürdig ist die Tragfähigkeit des Untergrunds. Um die leicht durchhängende Deckenkonstruktion ist es auch nicht gut bestellt. Doch auch wenn der Zahn der Zeit an dem Saal nagt, so ist er doch ein Ort der Zeitgeschichte.

"Jeder Trauerfall ist anders":

Wer einmal dem Ehepaar Raimund und Birgit Rampp gegenüber saß – in ihrem Büro in Isny oder in Eglofs – der hat wahrscheinlich das Gefühl: Das sind zwei Menschen, die mitfühlen. Menschen, die Anteil nehmen am Schmerz der Trauernden, die zu ihnen kommen, um ihre Hilfe bitten, damit sie mit dem Schicksal eines endgültigen Abschieds fertig werden. Raimund und Birgit Rampp haben den Beerdigungsdienst Reich übernommen. Und nicht umsonst haben sie die Bezeichnung "Beerdigungsdienst" von Siegfried Reich mit übernommen, denn da stecke das Wort "Dienst" drin und das sei schließlich ihr Herzensanliegen für ihre Aufgabe und Arbeit, so erklären die beiden.

"Jeder Trauerfall ist anders":

Wer einmal dem Ehepaar Raimund und Birgit Rampp gegenüber saß – in ihrem Büro in Isny oder in Eglofs – der hat wahrscheinlich das Gefühl: Das sind zwei Menschen, die mitfühlen. Menschen, die Anteil nehmen am Schmerz der Trauernden, die zu ihnen kommen, um ihre Hilfe bitten damit sie mit dem Schicksal eines endgültigen Abschieds fertig werden. Raimund und Birgit Rampp haben den Beerdigungsdienst Reich übernommen. Und nicht umsonst haben sie die Bezeichnung "Beerdigungsdienst" von Siegfried Reich mit übernommen, denn da stecke das Wort "Dienst" drin und das sei schließlich ihr Herzensanliegen für ihre Aufgabe und Arbeit, so erklären die beiden.

"In einer eng vernetzten Welt sind auch die Wege der Krankheitserreger kürzer":

Vor 30 Jahren wurden weltweit noch 350 000 Fälle von Poliomyelitis in 125 Ländern registriert. Auch heute ist die höchst ansteckende Infektionskrankheit nicht ausgerottet. Zum Weltpoliotag am 28. Oktober sprach Dirk Grupe mit dem Isnyer Kinderarzt Ekkehart Hamma über die Gefahren der Kinderlähmung und die Rotary-Aktion "End Polio Now!", die in diesem Jahr 30 Jahre alt wird.

Felderhalde-Saison soll verlängert werden:

Das Ziel für einen lohnenden Winterbetrieb an der Felderhalde wären 85 Betriebstage des Skilifts. Doch selbst bei einer guten Schneelage ist das ohne Beschneiungsanlage nicht zu schaffen. Damit der Lift auch im Sommer laufen kann, plant die Familien Skilift GmbH, so heißt die Betreibergesellschaft nach dem Einstieg der Partner, ein weiteres familienfreundliches Angebot. Mit einem BMX- und MTB-Parcours, vorzugsweise für Kinder und Anfänger, soll der Traditionshang ganzjährig genutzt werden. Die Radfahrer können sich an den Liftbügeln den Hang hinaufziehen lassen.

Du weißt, dass du aus Isny bist, wenn…:

Rund um und in der Stadt werden täglich die unterschiedlichsten verloren gegangenen Dinge wieder gefunden und auf der Facebook-Seite ins Netz gestellt. Das können Gegenstände von persönlichem Wert sein, wie die augenscheinlich sehr geliebte Kuscheltier-Maus, (Jan R.: "Sohnemann ist am Verzweifeln!"), die vom Finder am Rathausschild deponiert wurde, wo sie von seinem kleinen Besitzer und dessen nicht minder erleichtertem Vater wieder eingesammelt werden konnte, als auch Fundstücke von materiellem Wert.

Nagelstudio in der Bergtorstraße eröffnet:

Zwei zertifizierte Nageldesignerinnen haben ihr Geschäft "Allerhand" in Leutkirch eröffnet. Ein Leerstand in der Innenstadt konnte damit abgewendet werden.

Vater verletzt Tochter mit Teppichmesser am Hals:

Wegen gefährlicher Körperverletzung ist ein 48-jähriger Syrer am Dienstag vom Landgericht Ravensburg zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Es ist bereits der dritte Urteilsspruch in diesem Fall. Im September 2016 hatte der Angeklagte in einem Asylbewerberheim in Isny seine damals sechzehnjährige Tochter mit einem Teppichmesser am Hals verletzt. Bei der Tat war der Beschuldigte betrunken. Vor dem Landgericht beteuerte er, dass es keine Absicht gewesen sei. Er habe die Plastikverpackung von einem Sixpack Bier aufschneiden wollen. Dazu habe er das Messer schwungvoll von unten nach oben geführt und dabei seine Tochter, die sich in der Nähe befand, am Hals verletzt. "Es war ein Unfall", sagt er am Ende der Gerichtsverhandlung sogar auf Deutsch.

Isny folgt seinem Energieleitbild 2020:

Isny hat erneut eine hohe Zielerreichung bei European Energy Award für 2018 erreicht. "Wir sind wieder ‚eea-Gold-Stadt’ und haben beim Audit 78 Prozent erreicht", berichtet Bürgermeister Rainer Magenreuter erfreut am Montagabend im Gemeinderat. Andrea Pezold vom zuständigen Fachbereich im Rathaus, Hellen Maus vom Regionalen Energieforum Isny (REFI) und Walter Göppel von der Energieagentur Ravensburg stellten die weiteren Ergebnisse im jährlichen Energiebericht vor.

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