Mit Fragen Antworten für die Stadt finden:

Das Programm der "Freien Wähler" (FW) zur Kommunalwahl in Isny wirft Fragen auf – dies aber bewusst: "Wir wollen den Dialog mit den Bürgern", betonte die Doppelspitze im Rathaus, Sibylle Lenz und Gebhard Mayer, bei der Nominierung der Gemeinderatskandidaten am Mittwochabend mehrfach. Aus den in diesem Prozess und während des Wahlkampfs gesammelten Antworten soll sich eine Basis für die Arbeit der künftigen Fraktion ergeben.

Zehn Monate Haft für Opferstock-Dieb:

Ein 37-jähriger Mann, der im vergangenen Frühling vier Opferstöcke in der Region aufgebrochen hat, ist vom Amtsgericht Wangen zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann versuchte auch einen fünften Opferstock aufzubrechen. Er entwendete laut einem Richter des Amtsgerichts jeweils geringe Summen aus den Spendenkörben.

"Wir brauchen diese Leute unbedingt":

Ohne Menschen, die unter Lebensgefahr nach Deutschland kamen, könnte die Isnyer Firma Früchte Jork "zusperren". An der Integration wirken viele mit – und sie gelingt aus vielen Gründen.

"Berufung war in meinem Herzen angelegt":

Genau am 60. Jahrestag seiner Priesterweihe, am Freitag, 15. März, hat Pfarrer Konrad Prinz (85) in der St. Ursula-Kapelle im Haus St. Elisabeth zusammen mit der Hausgemeinde in großer Dankbarkeit eine schlichte heilige Messe gehalten – genauso, wie es seinem menschlichen Wesen entspricht.

Optimistische Sozialdemokraten:

Mit demonstrativ zur Schau getragenem Optimismus und Selbstvertrauen hat der Isnyer SPD-Ortsverein am vergangenen Freitag die Kandidaten für die Wahl zum Isnyer Gemeinderat nominiert. Außerdem segneten die 26 stimmberechtigten Parteimitglieder unter insgesamt 36 Interessierten im kleinen Saal des Kurhauses die vom Vorstand vorgeschlagene Liste für die Kreistagswahl ab (SZ berichtete). Beide Gremien werden bei der Kommunalwahl am 26. Mai neu besetzt.

Sturmtiefs lassen nicht locker:

Während Sturmtief "Eberhard" in Sachen Stromnetze am Raum Isny/Kreuzthal glimpflich vorbeizog, richtete "Franz" am Freitagnachmittag neuen Schaden an: Um 17 Uhr stürzten Bäume in einen Freileitungsabschnitt im Kreuzthal und legten das Mittelspannungsnetz bis Friesenhofen und die Weiler nördlich von Isny lahm. Nachdem die Bereitschaft die Fehlerstelle nahe der Station Exenried lokalisiert hatte, konnte die Versorgung nach einer knappen Stunde Zug um Zug wieder aufgebaut werden, teilte die Netze BW GmbH am Abend mit. Zuletzt gingen gegen 19 Uhr die letzten fünf Ortsnetzstationen im Kreuzthal wieder ans Netz. Exenried wird vorübergehend per Notstromaggregat versorgt. Die beschädigten Leiterseile sollen bald repariert werden.

Mordversuch oder Selbstverletzung:

Mit ausführlichen Schilderungen zum Tathergang – die sich allerdings diametral widersprechen – ist am Mittwoch vor der Jugendkammer des Landgerichts Ravensburg der Prozess gegen einen 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan fortgesetzt worden (das Alter scheint jetzt geklärt). Vorgeworfen wird ihm ein heimtückischer Mordversuch, den er am Abend des 13. September 2018 gegen einen Landsmann in der gemeinsamen Wohnung unternommen haben soll. In einem zweiten Anklagepunkt geht es um vorsätzliche Körperverletzung auf dem Isnyer Kinderfest 2018 mittels eines Faustschlages, bei dem ein damals mit ihm befreundeter Afghane einen Nasenbeinbruch erlitt (SZ berichtete).

Weltweite Rekord-Schulstreiks für Klimaschutz geplant:

Mit mehr als 1650 weltweiten Klimakundgebungen soll die Bewegung "Fridays for Future" am Freitag einen bisherigen Höhepunkt erreichen. In Deutschland sind knapp 200 Proteste nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg geplant. Das geht aus einer Liste des Netzwerks #FridaysForFuture hervor. Demnach werden in mehr als 100 Staaten weltweit Demonstrationen erwartet.

18-jährige Fahrerin prallt gegen Baum:

Eine 18-jährige Mazda-Fahrerin hat am Mittwoch auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Weiler und Bettmauer einen Verkehrsunfall verursacht. Laut Polizeibericht befuhr sie den Gemeindeverbindungsweg von Weidach kommend in Richtung Rotenbach. Da ihre Bremsen am Fahrzeug nicht reagiert haben sollen, zog sie die Handbremse, woraufhin der Pkw ins Schleudern geriet, nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Mit dem Rettungswagen wurden die Autofahrerin und ihre drei Mitfahrer in ein Krankenhaus gebracht, so die Polizei. Da am Fahrzeug technische Mängel geltend gemacht wurden, wurde es abgeschleppt und zur Durchführung eines Gutachtens sichergestellt.

"Höchste Zeit, dass sich junge Menschen engagieren":

Schüler rund um den Erdball planen am Freitag, 15. März, den ersten weltweiten Schulstreik für einen besseren Klimaschutz. Und die von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg initiierte "Fridays for Future"-Bewegung ist auch in Isny angekommen: Amelie Kresser und Ina Hagspiel vom hiesigen Gymnasium wollten von ihrem stellvertretenden Schulleiter Axel Bächi wissen, was er über streikende Schüler denkt. Eine gute Frage, wie die Antworten im Interview zeigen, das die beiden Gymnasiastinnen für ihre virtuelle Schülerzeitung geführt und der SZ zum Abdruck zur Verfügung gestellt haben.

Wochenmarkt zweimal in der Wassertorstraße:

Im März wird der Isnyer Wochenmarkt, der aktuell aus 30 Fieranten besteht, an zwei Donnerstagen – jetzt am 14. März und kommende Woche, am 21. März – komplett in die Wassertorstraße umziehen. Grund für die kurzfristig anberaumte Verlegung sind laut Stadtverwaltung zum einen Arbeiten der EnBW an Leitungen für die Stromversorgung des Rathauses, während der die regulär zehn Marktstände in der Espantorstraße keinen Platz haben.

Das Wurzelwerk der Grünen wächst:

Lange hatte es die Ökopartei schwer – vor allem auf dem Land. Der Wind scheint sich zu drehen: Die Mitgliederzahl wächst, ebenso die Listen für die Kommunalwahl Ende Mai. Das sind die Gründe:

Tanzbarer Pop und sinnfreier Bandname:

Pam Pam Ida, die mehrköpfige Popband aus dem oberbayerischen Sandersdorf nordöstlich von Ingolstadt, überraschte 2017 mit ihrem Debütalbum "Optimist". Nach dem Erfolg des Erstlingswerks stehen die Musiker jetzt mit dem brandneuen Nachfolger "Sauber" auf der Bühne. Am kommenden Samstag, 16. März, sind sie im Rahmen der Konzertreihe "Zwischentöne" im Adlersaal in Isny zu erleben. SZ-Redakteur Bastian Schmidt hat sich mit Bandleader und Sänger Andreas Eckert im Vorfeld unterhalten.

Kandidaten und Programm der SPD:

Die SPD hat ihre sechs Kandidaten bekannt gegeben, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai im Wahlbezirk 10 (Isny-Argenbühl) um die Wählergunst für einen Einzug in den Kreistag werben sollen: Neben Peter Clement aus Neutrauchburg, der schon im höchsten Entscheidungsgremium des Landkreises Ravensburg sitzt, treten mit Edwin Stöckle, dem Fraktionsvorsitzenden im Rathaus, und Stadtratskollege Wolf-Dieter Massoth drei aktuelle Mandatsträger der Stadt auch auf Kreisebene an. Stadtratsvergangenheit weist auch der Beurener Jan Rübsam vor, seit Anfang 2017 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.

"Das Fundament der Sicherheit":

Tausende Stunden an ehrenamtlichen Einsatz haben die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsgruppe Isny, im vergangenen Jahr geleistet.

Online-Vorverkaufsstart fürs Theaterfestival 2019:

Progressive Volksmusik, heiße Rhythmen aus Afrika und ein "amüsantes Theater-Gemetzel" finden sich im Programm am Eröffnungswochenende des Isnyer Theaterfestivals 2019. Diesen Montag, 11. März, startet der Vorverkauf.

Am Sonntag entzündet die Isnyer Feuerwehr den Funken:

Am Freitagvormittag fiel die Entscheidung: Trotz eher mäßiger Wetteraussichten entzündet die Freiwillige Feuerwehr Isny am Sonntag, 10. März, um 18.30 Uhr am Angelehof wieder ein großes Funkenfeuer. Vor einem Jahr war die Tradition nach langjähriger Pause wiederbelebt worden. Allerdings: "Nach 20 Minuten waren 200 Paar Wienerle weg", erinnert sich Dominik Lubrich, der mit seinem achtköpfigen Team auch heuer den Funken organisiert, an den unerwarteten und überwältigenden Publikumszuspruch. Der Erlös kommt vor allem der Jugendfeuerwehr zugute.

Zwei Kupferdiebe festgenommen:

Die Serie an Kupferdiebstählen reißt einfach nicht ab. Jetzt hat die Polizei erneut Täter dingfest gemacht. Für wie viele Taten sind sie verantwortlich?

Planenschlitzer auf dem Wochenmarkt:

Am Donnerstag hat ein Unbekannter auf dem Wochenmarkt zwischen 11.15 und 11.30 Uhr mit einem Teppichmesser die Plane eines Verkaufsanhängers aufgeschlitzt – vermutlich, um eine Kasse zu entwenden. Ein Zeuge beobachtete die zwei Männer und sprach sie an, woraufhin sie in verschiedene Richtungen flüchteten. Beide Männer trugen einen schwarzen Hut, einer einen schwarzen, sein Komplize einen beigen Mantel. An der Plane entstand laut Polizei ein Schaden von rund 600 Euro. Sie sucht nun weitere Zeugen, die Hinweise an den Polizeiposten in Isny unter der Telefonnummer 07562 / 976550 geben können.

Müll im Gewicht von fast 400 Leopard-Panzern:

Die Entsorgungswirtschaft im Landkreis ist sehr komplex – Bioabfall wird sogar ins Ausland transportiert.

Prozessauftakt mit Fragwürdigkeiten:

Wegen dem Vorwurf des versuchten, heimtückischen Mordes muss sich seit Donnerstag ein junger Asylbewerber aus Afghanistan vor dem Landgericht Ravensburg verantworten, der zuletzt seinen Wohnsitz in Isny hatte. Er soll einen Mitbewohner mit einer 14 Zentimeter langen Messerklinge in Tötungsabsicht verletzt haben.

Felderhalde-Pläne im "Leader"-Programm:

Die Betreiber der Felderhalde (Familienlifte Isny GmbH) sind mit ihrem "Gesamtkonzept" für den Ausbau und einen Sommerbetrieb am Isnyer Hausberg ins "Leader"-Förderprogramm aufgenommen worden. Das teilte die zuständige "Aktionsgruppe Württembergisches Allgäu" nach ihrer jüngsten Projektauswahlsitzung mit. Die Zusage sei ergattert worden "für den Neubau der Talstation und für die Errichtung eines Mountainbike- und BMX-Trails", heißt es in der Pressemitteilung.

Positive Bilanz der ersten Isnyer Ski-AG:

Skifahren ist an der Felderhalde in Isny nach wie vor möglich. "Wenn es so bleibt, könnte es am kommenden Montag auch nochmal gehen", sagt Daniel Kremer. Der erste Schultag nach den Ferien wäre dann der Abschluss "seiner" Ski-AG, in der er seit Anfang Januar 31 Grundschülern aus Isny, Neutrauchburg, Rohrdorf und Beuren "vor allem Spaß am Wintersport" zu vermitteln versuchte. Kremers Bilanz: "Ich bin sehr zufrieden".

Netzbetreiber "verbuddelt" im Allgäu Stromkabel:

Dörfer, Weiler und Gehöfte sind besonders oft von Stromausfällen wie am Montag betroffen. Denn sie werden vor allem über anfällige Freileitungen versorgt. Dies ist einer der Gründe für Millionen-Investitionen von Netze BW in den kommenden zehn Jahren.

Erwin Hymer präsentiert neue Marke:

Der rote Teppich ist zwar winzig klein im Vergleich zu den 11 000 Quadratmetern der nagelneuen Produktionshalle. Doch ein bisschen Catwalk-Atmosphäre möchte schon sein bei einer Premiere: Die Erwin Hymer Group (EHG) hat am 25. Februar bei einem exklusiven Pressetermin mit der "Schwäbischen Zeitung" ihre neue Marke Crosscamp vorgestellt. Das erste Fahrzeug rollte im Werk des Reisemobil- und Caravanherstellers Dethleffs, der zur EHG gehört, in Isny im Allgäu vom Band.

Kissball der Guggenmusik Isny: Fasnet in Hochform:

Der Ansturm auf den Kissball der Guggenmusik Isny im Adlersaal war auch im dritten Jahr ungebrochen. "Wir sind restlos ausverkauft", vermeldete Vorstand Michael Motz um 21 Uhr zufrieden. Das Erfolgskonzept: Top Programm, charmantes Personal und fast lückenlos verkleidete Gäste in bester Stimmung.

Fulminantes Fasnetsfinale:

Ab der Bahnhofstaße, noch weit vor dem Wassertor, entlang der gesamten Zugroute durch die Altstadt, über Wassertorstraße und Marktplat, in der Obertorstraße bis zur Fabrikstraße und zum Hexenzelt an der Maierhöfener Straße standen die Zuschauer. Manch Isnyer unter ihnen konnte sich am Dienstagnachmittag nicht erinnern, wann der Fasnetsabschluss in Isny zuletzt so viel Publikum angezogen hätte.

Unbekannter schlägt bei Streit am Jugendzentrum zu:

Ein Unbekannter hat einem 24-Jährigen in der Nacht zum Sonntag gegen 2.15 Uhr beim Jugendzentrum in der Rainstraße gegen den Kopf geschlagen. Der 24-Jährige erlitt eine Platzwunde. Wie die Polizei mitteilt, war der Mann zunächst mit mehreren jungen Männern in einen verbalen Streit geraten, der schließlich in Handgreiflichkeiten mündete. Zeugen, die die Vorgänge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wangen unter Telefon 07522 / 9840 zu melden.

Als es die Essiggurken noch einzeln gab:

Erinnerungen aus der Jugendzeit wachrufen und für die Nachwelt festhalten ist das Anliegen von Ute Seibold bei jedem Erinnerungscafé im Rahmen des Projekts "Panorama-Partner": "Ich profitiere von der Arbeit der Museumsleute um Martin Kratzert in den vergangenen Jahrzehnten. In 30 Jahren können dann unsere Nachfolger mit dem weiterarbeiten, was wir in unseren zahlreichen Erinnerungscafés von Zeitzeugen zusammengetragen haben", sagt die Leiterin der Isnyer Stadtmuseen.

Publikum auf der Theke, Register hinterm Zapfhahn:

"Danke an alle, die uns seit 40 Jahren unterstützen", krächzte Guggenmusik-Chef Michael Motz bei der Baizentour in jeder der sechs Kneipen, die die 40 Mann starke Gruppe am Freitag besucht hat: Sechs Tag nach der Guggennacht war sie ein weiteres Mal in der Heimatstadt gefordert in der Jubiläums-Fasnet zum 40. Geburtstag.

"Lieblinge des Jahres" im Adlersaal:

In Bayern gilt mithin als höchste Auszeichnung in der Musikszene, wenn ein Song "Matuschkes Liebling des Jahres" wird: Jede Woche präsentiert Bayern 3-Kult-Moderator Matthias Matuschik einen neuen "Liebling", inzwischen sind sie auf fünf Doppel-CDs vereint. Zum Jahresende stimmen die Radiohörer über ihren Liebling überhaupt ab.

Vereinsförderung in der Diskussion:

Wie und in welchem Umfang honoriert die Stadt ehrenamtlichen Einsatz in den Vereinen – oder wo zieht sie Grenzen. Darüber zerbrechen sich Verwaltung und Gemeinderat aktuell den Kopf. In der Sitzung am Montag sollte eigentlich ein Beschluss für eine Änderung gefasst werden. Doch die Vorlage von Ordnungsamtsleiter Klaus Hägele und die zahlreichen Anmerkungen der Stadträte zeigten, dass weitere Überlegungen notwendig sind.

Salomonisches Narrengericht Narrengericht urteilt salomonisch:

In sechs Anklagepunkten hatten sich am Gumpigen Donnerstag Hauptamtsleiter Frank Reubold und Bürgermeister Rainer Magenreuter (von links) im Rahmen des Rathaussturms zu verantworten: Personalauswahl durchs Rathaus, Wohnungsbau in der Stadt und Marktplatzgestaltung, nicht vorhandene Autorität über den Gemeinderat (mit Peter Clement war nur ein Volksvertreter anwesend), Steuererhöhungen, Schließung der Post und Schulneubau.

Neues Klavier für die Mensa hat es in sich:

Veranstaltungen in der Mensa am Schulzentrum können ab sofort "live" auf dem Klavier begleitet werden. Und auch beim Unterricht der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu (JMS) kann künftig in die Tasten gelangt werden: Am Dienstag übergab Pfarrer Michael Mitt, Vorsitzender der Waisenhausstiftung Siloah, an Stadtmusikdirektor Thomas Herz und JMS-Leiter Hans Wagner das Instrument.

Ein Dorf und seine alpine Skitradition:

Die reichlichen Schneefälle im Januar 2019 bescheren den kleinen Dorfliften so viele Betriebstage wie seit Jahren nicht mehr – bis jetzt, Ende Februar, und voraussichtlich auch durch die anstehenden Ferien hindurch. Liegen die Hänge günstig, können selbst die aktuell milden Temperaturen und der Sonnenschein den Pisten noch nicht allzu viel anhaben.

Isny bekommt einen Kinderfestbrunnen:

Kommendes Jahr feiert Isny vom 10. bis 13. Juli das 400-jährige Jubiläum des Kinder- und Heimatfestes. Dem außergewöhnlichen Anlass entsprechend eine bleibende Erinnerung in der Stadt zu schaffen, etwa in Form einer Skulptur – darüber wird seit Jahren diskutiert. Nun hat sich der Gemeinderat am Montag mit 13 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen aus der SPD-Fraktion dem Vorschlag der Kinderfestkommission angeschlossen, einen "Kinderfestbrunnen" zu errichten.

Der "busbediente Schienentarifpunkt"...:

Die Wortschöpfung ist mindestens so sensationell wie der Sachverhalt, den sie beschreibt, und die Person, mit der sie über vier Jahrzehnte aufs Engste verknüpft war: Isny ist "busbedienter Schienentarifpunkt". Das heißt: In Isny kann einen "Schienenfahrschein" lösen, wer mit der Bahn fahren möchte, obwohl die Stadt keinen Gleisanschluss mehr hat. Oder: Wer beispielsweise in Hamburg einen Automaten der Deutschen Bahn nutzt, bekommt dort ein Ticket nach Isny bis zur "Endhaltestelle", etwa den Busbuchten an der Lindauer Straße oder im Achener Weg.

Das Ende der fürstlichen Villa:

Die Giebelwand links im Bild war vor Weihnachten gefallen, nach einer Unterbrechung wegen der Schneefälle zu Jahresbeginn rückt ein Bagger seit vergangenem Samstag nun endgültig der fürstlichen Villa im Herrenbergpark zu Leibe: Der einstige Wohnsitz der Fürsten von Quadt zu Wykradt und Isny weicht einem Villenviertel. Dies übrigens fast auf den Tag genau nach 206 Jahren, seit der am 25. Februar 1803 gefasste "Reichsdeputationshauptschlusses" die bis dahin freie Reichsstadt Isny, das hiesige Kloster und dessen Ländereien dem Geschlecht derer von Quadt als Besitz und "Reichsgrafschaft Isny" zugesprochen hatte. Wie diese schwand und was heute von ihr übrig ist, böte Wirtschaftshistorikern oder Adelsforschern reichlich Erzählstoff. Der Abbruch der Villa, so war vor Ort zu erfahren, soll verhindern, dass Fledermäuse nach dem Ende ihres Winterschlafs das leerstehende Gemäuer als Sommerquartier wählen. Foto: Liane Menz

Die Guggen machen die Nacht zum Tag:

"Müde, geschafft, aber glücklich, die zwei Jahre Vorbereitung haben sich gelohnt." So lautet das Fazit von Michael Motz, dem Vereinsvorsitzenden der Guggenmusik Isny, nach der großen, bunten Sause am Wochenende, der 7. Isnyer Guggennacht anlässlich des 40-jährigen Bestehens "seiner" Stimmungskapelle. Wichtig war ihm außerdem: "Auch die Rückmeldungen von Polizei und Rotem Kreuz, dass es keine besonderen Vorkommnisse gegeben hat, macht uns sehr zufrieden."

Kupfer-Diebe schlagen erneut zu:

Erneut ist in Isny Kupfer gestohlen worden: Wie das Polzeipräsidium Konstanz am Montag mitteilte, entwendeten unbekannte Täter im Zeitraum zwischen dem vergangenen Freitag, 15.45 Uhr, und Samstag, 10 Uhr, eine neun Meter lange Dachrinne sowie das dazugehörige, zwei Meter lange Ablaufrohr an einem Haus in der Lindauer Straße. Die Höhe des Schadens ist der Polizei noch nicht bekannt. Personen die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, das Polizeirevier in Wangen unter Telefon 07522 / 9840 zu kontaktieren.

Harsche Kritik von allen Seiten an der Bahn:

Die Bahn erntet heftige Kritik für die kurzfristige Einstellung des kompletten Zugbetriebs im Württembergischen Allgäu. Am Montag meldeten sich die Rathauschefs der betroffenen Städte und Gemeinden zu Wort. Das Landesverkehrsministerium sprach von einem "neuen Tiefpunkt in der Qualitätsentwicklung des Schienenverkehrs in Südwürttemberg". Es forderte die Bahn auf, bis Dienstagnachmittag Lösungen vorzulegen, wie der Schienenbetrieb kurzfristig wieder aufgenommen werden kann. Der Fahrgastverband Pro Bahn verwies auf still stehende Züge in anderen Regionen. Unterdessen bezeichnete die Deutsche Bahn das Aus für den Schienenverkehr bis voraussichtlich 11. April als "Vorsichtsmaßnahme". Noch sei unklar, ob und welche Schäden an den 20 aus dem Verkehr gezogenen Triebwagen der Baureihe VT-650 vorliegen.

Kinder- und Jugendarbeit in gutem Klima:

In der Mensa des Schulzentrums ist der Verein Kinder- und Jugendarbeit Isny zur Jahreshauptversammlung beieinander gewesen.

Gefahr beseitigt, Kapellen können kommen:

Der heutige Samstag, 23. Februar, ist Auftakt zur Hochphase der Fasnet 2019: Mit der 7. Guggennacht feiert die Guggenmusik Isny ihr 40-jähriges Bestehen. Damit die Besucher ungetrübt feiern können, räumten Helfer der Freiwilligen Feuerwehr am Mittwoch rund um den Marktplatz letzte Schneeberge von den Dächern, die als Dachlawinen eine Gefahr dargestellt hätten.

Anderer Schnitt, andere Stoffe:

Wer die Guggenmusik Isny in letzter Zeit beobachten konnte, beispielsweise bei ihrem Auftritt auf der Monsterbühne in Memmingen, dem ist vielleicht aufgefallen, dass sich da irgendetwas verändert hat. Nein, es ist nicht nur die Schminke. Für den Laien ist möglicherweise nicht auf den ersten Blick klar, dass sich das Häs der Musiker gewandelt hat, trägt es doch wie immer dieselben Farben. "Rot und Grün müssen im Häs vorkommen, weil das die Farben unserer Stadt sind. Blau und Silber sind die Farben der Guggenmusik Isny und dürfen deshalb natürlich auch nicht fehlen", erklärt Manuela Motz vom Kostümausschuss die Farbauswahl.

Familientreffen mit Insel-Feeling:

Wenn es in der 25-jährigen Geschichte des Isnyer "Pat Murphy’s Irish Pub" so etwas gibt wie einen musikalischen Stammgast, dann ist das am ehesten "Paddy goes to Holyhead". In akustischer Besetzung, nur begleitet von Violine und Bass, hat Frontmann Harald "Paddy" Schmidt zum Jubiläum im ausverkauften Pub seine Glückwünsche überbracht. Viele der Gäste waren schon beim legendären "Paddy"-Konzert vor 25 Jahren dabei, das im Isnyer Kino vor mehr als 1700 tanzwütigen Fans über die Bühne ging. Damals wie heute hieß der Organisator Thomas Heine.

Mit Hermine wachsen die Wünsche gen Himmel:

Sie hat viele Gesichter und Facetten, "gibt alles, glänzt überall, ist allzeit bereit", charakterisiert Susanne Krämer ihre "Hermine". So hat sie den Einkaufswagen getauft, der am Geländer des Isnyer Rathausbalkons hängt. Noch bis kommenden Sonntag ist er der Beitrag der Künstlerin aus Weitnau ist zur Ausstellung "Shoppingmall" in der Städtischen Galerie im Isnyer Schloss, die am 24. Februar endet (Öffnungszeiten siehe Kasten).

Gotteshaus marode, Kirchengemeinde putzmunter:

Respekt – an Kreativität fehlt’s den Beurenern nicht: Seit Herbst 2018 ist die Petrus- und Pauluskirche sowohl außen als auch innen in ein Gerüstkorsett gezwängt. Die Beurener Kirchengemeinde muss zu den Gesamtrenovierungskosten von über einer Million 110 000 Euro an Spenden aufbringen. Aus den Reihen der Kirchengemeinderäte ist zu hören: "Vieles am Gebäude ist marode, rissig, fäulnisgeschädigt – es ist allerhöchste Zeit." Robert Reischmann bringt den Zustand in Versform auf den Punkt: "Stahlträger müsset am Ende über ons schweba, mit Soilverspannung des Gebäude zamme heba. Damit die Decke it runterfällt, drum hot ma em ganze Kircheschiff a Woichsprießung aufgstellt."

Konsum als ständige Reproduktion:

"Die große Mutter" hat Anthimos Toupheksis seine Installation genannt, die in der Espantorstraße vor der "Werkstatt für Schmuck" von Goldschmied Elmar Hermanutz bis zum 24. Februar ausgestellt ist. Dann endet die Ausstellung "Shoppingmall" in der Städtischen Galerie im Schloss, zu der – wie berichtet – auch Isnyer Künstler eingeladen waren. Sie konnten Ideen rund um eine "Ikone des Konsums", den Einkaufswagen, in der Altstadt thematisieren.

Auf der Erfolgsspur in neuen Nischen:

Unter dem Label "Junge Isnyer Unternehmer" segeln nicht nur "Start-Ups", auch ein Betrieb wie Bodenmüller Putz & Stuck kann dazu gezählt werden. Denn der Handwerksbetrieb, vor 21 Jahren von Konstantin Bodenmüller senior als Gipserfachbetrieb gegründet, wird heute von dessen Sohn Konstantin Bodenmüller junior geleitet. Zwar stieg er schon vor gut zehn Jahren, direkt nach dem Abitur, in den elterlichen Betrieb ein und ist seit sieben Jahren in der Geschäftsführung.

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